Auf die Spuren von Erich Ohser begaben sich die Mitglieder der Erich Kästner Gesellschaft am vergangenen Wochenende in Plauen. Und diese Spuren sind tief. Überall im Stadtbild begegnen einem die Figuren von Vater und Sohn: Als Werbeträger für schnelles Internet, an Stromhäuschen der Stadtwerke, ja selbst die Ampelmännchen zeigen deren markante Silhouetten. Und so entstand bei den Mitgliedern der Erich Kästner Gesellschaft ganz schnell ein Gefühl des Willkommenseins.

Dazu trugen auch die kurzen Wege zwischen den Hotels, der e.o.plauen-Galerie, dem Alten Rathaus und dem Stadtkern am Theater bei.

Zentrum der Jahrestagung waren die Mitgliederversammlung am Samstag Vormittag und die ausführliche Besichtigung der e.o.plauen-Galerie. Die Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. Elke Schulze, führte die Besucher durch die eindrucksvollen Räume der Galerie und beantwortete geduldig die Fragen der Mitglieder.

Besonders die enge Freundschaft zwischen Erich Kästner und Erich Ohser und die möglicherweise angespannte Beziehung der beiden während der NS-Diktatur waren Gegenstand intensiver Gespräche. Drei Briefe Kästners an Ohser aus dem Nachlass des Zeichners, die im Archiv der Galerie lagern, wurden den Mitgliedern der Erich Kästner Gesellschaft vorgelegt und diskutiert. Insgesamt war es ein sehr anregendes Treffen der Kästner-Freunde. Die nächste Jahrestagung findet vom 5. bis 7. April 2019 in Dresden statt. Das Erich Kästner Museum wird dann Zentrum des Treffens sein.

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