Die Michaeli Schule in Köln gewinnt den Erich Kästner Förderpreis

Auch in diesem Jahr hat die Jury des Erich Kästner Förderpreises sich schwer getan. Und so hat es wieder etwas länger gedauert. Doch nun stehen die Sieger fest:

Den ersten Platz belegt die Michaeli Schule in der Kölner Südstadt. Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse der Waldorfschule führten Kästners Die verschwundene Miniatur auf. Die Jury stellte hier eine „sehr überzeugende, fast professionelle Vorbereitung mit Plakat und Programmheft“ und große „Spielfreude der Schülerinnen und Schüler in beiden Besetzungen“ fest. Durch die umfangreiche Dokumentation des Projektes gewannen die Juroren einen sehr guten Eindruck von diesem Klassenspiel.

Den zweiten Platz erreichte das Erich Kästner Gymnasium in Eislingen. In einer ungeheuer vielseitigen Präsentation stellte die Schule ihre Aktivitäten zu Kästner anlässlich ihres 50jährigen Bestehens vor: Da wurden Stehlen mit Zitaten kreiert, Gedichte verfilmt, Bianca Müller sang eindrucksvoll Die andre Möglichkeit, es gab ein Figurenspiel zur Konferenz der Tiere und eine Animation mit Playmobilfiguren zu Emil und die Detektive. Und die Theater AG beschäftigte sich ideenreich mit der Frage „Wer war dieser Kästner?“. Das Eislinger Gymnasium und seine Schülerinnen und Schüler sind offensichtlich sehr „Kästner-aktiv“.

Den dritten Platz teilen sich die Erich-Kästner-Schulen in Dormagen und in Marktredwitz. Die Schülerinnen und Schüler aus Dormagen beschäftigen sich regelmäßig in Theaterstücken, Lesewettbewerben und Klassenlektüren mit Kästner und haben in diesem Jahr Stromkästen mit Kästner-Motiven bemalt. Auch in Marktredwitz beschäftigt man sich regelmäßig und vielseitig mit Erich Kästner. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Ein Erich Kästner Escape Room.

Darüber hinaus bemerkenswert waren eine Seminararbeit von Sophie Puritscher vom Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching über verschiedene Erich Kästner Denkmäler in Dresden und einmal mehr die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Erich Kästner Schule in Gera unter der Anleitung ihrer Lehrerin Frau Meßerschmidt.

Alle teilnehmenden Schulen und Einzelpersonen werden in den nächsten Tagen Post von der Erich Kästner Gesellschaft erhalten. Wir bedanken uns ganz herzlich für die eingereichten Beiträge und freuen uns schon auf die Beiträge zum Erich Kästner Förderpreis 2020.

Erich Kästner Haus in Marienau

Die Schule in Marienau hat einen Anbau bekommen und diesen „Erich Kästner Haus“ genannt. Mehr dazu auf der Homepage der Schule. Zur Einweihung hielt Dorothea Wendt, Mitglied der Erich Kästner Gesellschaft, eine kurze Rede, in der sie auf Kästners Affinität zu Lehrern und zum Lehrberuf einging. Sie schloss mit den Worten: „Ich wünsche diesem Erich Kästner Haus eine gute Zeit, mögen sich immer gute Gedanken finden, sei es im Unterricht, in den Prüfungen und bei allen Veranstaltungen, die dieses Haus erleben wird.“

13 Monate – 12 Komponisten – 12 Maler

Auf eine ganz besondere Veranstaltung wurde ich vor einigen Tagen aufmerksam gemacht und möchte sie nun hier vorstellen:

Die Bratschistin und Viola d’amore Spielerin Gertrud Schmidt hat zum 120. Geburtstag bzw. 45. Todestag von Erich Kästner eine Projekt vorbereitet, das die 13 Monatsgedichte von Erich Kästner in den Mittelpunkt stellt. 12 Komponisten aus verschiedenen Ländern haben je ein oder zwei der Gedichte in ganz unterschiedlichen Kompositionsstilen vertont, aber alle für Sopran und Viola d’amore. Dazu malten 12 Maler je ein oder zwei Bilder zu den Monaten, ebenfalls ganz unterschiedlich.

Die Uraufführung wird Gertrud Schmidt mit der Sopranistin Berenike Langmaack am 15.11.2019 in der Citykirche in Aachen spielen. Dazu wird auch die Vernissage der Bilder sein.

Das klingt sehr spannend. Das lassen wir uns nicht entgehen! Aufführungstermine sind neben dem 15.11. auch der 24.11.2019 in Aachen und der 1. und 8.2.2020 in Roetgen

90 Jahre Emil und die Detektive

Eines der bekanntesten deutschen Kinderbücher und eine Ikone der Titelillustrationen erschien am 15. Oktober 1929: Emil und die Detektive von Erich Kästner mit Illustrationen von Walter Trier.

Die Geschichte der Entstehung dieses Romans für Kinder ist inzwischen fast ebenso legendär wie der Erfolg des Buches, das schon in einer Erstauflage von 10.000 Exemplaren erschien und bis heute zahlreiche Neuauflagen erlebte. Kinofilme, Theaterstücke, Musicals, Brettspiele und Stadtrallyes folgten.

Der Oktober ist also ein guter Monat, um Kästners Emil und die Detektive erneut zu lesen, vielleicht ja auch in einer der zahlreichen Übersetzungen. Oder man versackt auf dem Sofa und schaut sich in einem Emil-Marathon alle Verfilmungen an.

Viel Spaß

Sommerpause

Das Schuljahr neigt sich in allen Bundesländern dem Ende zu und damit nähert sich auch der Einsendeschluss für die Beiträge zum Erich Kästner Förderpreis 2019. Wir möchten daher alle Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr zu Erich Kästner gearbeitet haben, auffordern, sich am Erich Kästner Förderpreis zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 31. Juli.

Zudem möchte ich alle Kästner-Freunde auf eine Neuerscheinung hinweisen. Der Hamburger Professor für Komposition Wolfgang-Andreas Schultz hat seine Vertonung der 13 Monate veröffentlicht. Er bietet an, Interessierten eine Demo-Aufnahme zukommen zu lassen. Kontakt über seine Homepage.

Ansonsten wünsche ich allen einen schönen Sommer!

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