Am 9. Februar erschien im Atrium Verlag Erich Kästners im Krieg geführtes Tagebuch, genannt „Das Blaue Buch“. Herausgegeben von Sven Hanuschek in Zusammenarbeit mit Ulrich von Bülow und Silke Becker liegt nun eine ausführlich kommentierte Ausgabe des geheimen Büchleins vor, das Kästner sorgsam getarnt im Bücherschrank verwahrte. In nur mühevoll entzifferbarer Kurzschrift notierte Kästner seine Beobachtungen der nationalsozialistischen Diktatur, die ihm als Gedankenstütze für den großen Roman über das „Dritte Reich“ dienen sollte. Diesen Roman hat Kästner bekanntlich nach 1945 jedoch nie verfasst. Sein geheimes Kriegstagebuch eröffnet jedoch ein Blick in das totalitäre NS-Regime aus der Sicht eines verbotenen Schriftstellers.

Im ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ wird „Das Blaue Buch“ vorgestellt.

Eine weitere Rezension lesen Sie im Tagesspiegel.

Auch im Deutschlandfunk Kultur wird „Das Blaue Buch“ von Bettina Baltschev und von Anna Kohlick besprochen.

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