100 Jahre Kästner in Leipzig

Leipzig ist nach Dresden die zweite der vier großen Stationen in Erich Kästners Leben, Berlin und München werden folgen. Vor 100 Jahren nimmt Kästner, mit dem „Goldenen Stipendium“ seiner Heimatstadt Dresden ausgestattet, sein Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie, Theaterwissenschaften und Zeitungskunde in Leipzig auf. In einem Interview mit dem Leipziger Universitätsmagazin klärt der Kästner-Kenner und Wissenschaftliche Mitarbeiter Sebastian Schmideler über Kästners Studienjahren und den Einfluss seiner Alma Mater auf.

Ein Tag mit Erich Kästner

Wer den Feiertag am 1. Mai gern mit Erich Kästner auf dem Sofa verbringen möchte, hat großes Glück. ZDFneo zeigt ab 10:25 Uhr Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen, Pünktchen und Anton, Emil und die Detektive sowie Das fliegende Klassenzimmer.

Kästner auf der Bühne

Fabian oder der Gang vor die Hunde

Im Berliner Ensemble inszeniert kein Geringerer als Frank Castorf in knapp fünf Stunden den „Fabian“. Die Premiere des vielfach in der Presse gelobten Stückes fand bereits am 12. Juni 2021 statt.

Ein Mann im Schnee: Weihnachten mit Erich Kästner

Walter Sittler, Träger des Erich Kästner-Literaturpreises, präsentiert gemeinsam mit der Band „Die Sextanten“ winterliche und weihnachtliche Texte Kästners unter anderem im idyllischen Schloss Neuhardenberg bei Berlin sowie im Lessing-Theater in Wolfenbüttel.

Die Konferenz der Tiere

Ebenso im Lessing-Theater Wolfenbüttel wird „Die Konferenz der Tiere“ für das Publikum ab 9 Jahren auf die Bühne gebracht.

Emil und die Detektive

Kästners Dauerbrenner ist für Kinder ab 6 Jahren im Berliner Atze-Musiktheater zu sehen und für Kinder ab 8 Jahren im Leipziger Theater der Jugend der Welt (TDJW), Deutschlands ältestes Kinder- und Jugendtheater.

 

„Frank Castorf erzählt eine düstere Version, die es schafft, die Armut, das Elend der Menschenmassen der zwanziger Jahre, die Großbürgerliche Kälte in den Vordergrund zu rücken und doch ganz im Hier und Jetzt zu sein.“ TAZ, 13.06.21

„Fabian oder der Gang vor die Hunde“ – Jetzt im Kino!

Fabian geht ins Kino! Auf der Berlinale ist der Film bereits gelaufen, nun können wir in den Kinos Fabians Gang vor die Hunde folgen. 41 Jahre nach der ersten Romanverfilmung von Wolfgang Gremm (1980) wagt sich Dominik Graf an den Stoff, dabei gelingt ihm ein von den Kritiken gelobtes Meisterwerk. Tom Schilling (Oh Boy, Werk ohne Autor) verkörpert Jakob Fabian und beurteilt die nunmehr 90 Jahre alte Geschichte als „total heutig“ (3sat Kulturzeit, 14.06.2012). Drei Stunden nimmt sich Dominik Graf Zeit, um auch von der Metropole Berlin und dem historischen Kontext zu erzähen, durch die Fabian taumelt.

Zum Nachschauen:

Tom Schilling im Interview bei Kulturzeit (3sat) vom 14.06.2021 und Besprechung bei kinokino vom BR (04.08.2021).

Zum Nachhören:

Radiobeiträge im Deutschlandfunk Kultur und bei radioeins vom rbb.

Zum Nachlesen:

Rezensionen in Der Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung.

 

 

Ergänzung Bibliographie Erich Kästner

Wir freuen uns, dass der Ergänzungsband zur umfangreichen Bibliographie Erich Kästner kürzlich im Aisthesis Verlag erschienen ist! Dr. Johan Zonneveld, Erster Vorsitzender der Erich Kästnner-Gesellschaft und renommierter Kästner-Experte, legt nun den vierten Band seiner 2011 publizierten Bibliographie vor, die zum Standardwerk für Kästner-Forschende geworden ist. Hier werden unter anderem Bücher und Artikel über Kästner aufgelistet, die bis Ende Dezember 2020 erschienen sind. Auch bisher nicht in den ersten drei Bänden gelistete Neuzugänge aus dem Nachlass Kästners werden verzeichnet. Die Bibliographie ist umso bedeutsamer, da bisher lediglich 55 Prozent der Texte Kästners in Ausgaben erschienen und so einfacher zugänglich sind.

Erweitert wird der Band um eine DVD-ROM zur bequemen Recherche, die auch Ergänzungen der Datensätze, nebst Bildmaterialien sowie einer Zeittafel und einem Stammbaum, enthält.

Auf einen Blick:

Johan Zonneveld

Bibliographie Erich Kästner Band IV

Ergänzungen zu den Bänden I-III und Supplement 2011 bis 2020

Bibliographie zur deutschen Literaturgeschichte Bd. 18, Band IV

2021

ISBN 978-3-8498-1734-3

542 Seiten (mit einer DVD-ROM)

gebunden

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