EMIL ab September neu im Kino

Neuverfilmung von Emil und die Detektive ab September im Kino

Für Kästner-Kenner:innen ist besonders interessant, dass die Neuverfilmung als „zeitgemäße Adaption“ angekündigt wird, ohne den Kern des Originals zu verändern: Freundschaft, Solidarität und die urbane Dynamik Berlins bleiben zentrale Motive. Die Handlung folgt eng der Buchvorlage – Emil reist zu seiner Großmutter nach Berlin, wird im Zug von Max Grundeis bestohlen und verbündet sich mit einer Kinderbande, um den Täter zu stellen.

Die Neuverfilmung knüpft an die Tradition früherer UFA‑Kästner-Adaptionen an (zuletzt Das fliegende Klassenzimmer, 2024). Inhaltlich bleibt sie nah am Original, verzichtet auf ironische Modernisierungen und betont stattdessen die zeitlose Struktur der Kinderorganisation, die Kästner so präzise gezeichnet hat. Die Berliner Stadtkulisse wird erneut als erzählerisches Element genutzt – ein Aspekt, der für Kenner des Romans besonders relevant ist.

Die neue Kinoadaption von Erich Kästners Klassiker erscheint am 24. September 2026 in Deutschland. Produziert wurde der Film von UFA Fiction, Warner Bros., gedreht wurde u. a. in Berlin, Leipzig und Bernburg. Regie führt David Dietl, das Drehbuch stammt von Antonia Scheurlen.

Erich Kästner Programm der Dessauer Leseformation poetica in tempore

Das „Erich Kästner Programm“ der Dessauer Leseformation „poetica in tempore“ wird am 14. Mai 2026 in der Literatursendung „Landmann liest“ im Radio ausgestrahlt.

Das Programm geht dabei weit über eine klassische Lesung hinaus: Kästners Gedichte werden auf einfühlsame und anschauliche Weise mit Stationen seines Lebens verwoben. So entsteht ein lebendiger Zugang zu seinem Werk – gleichermaßen bereichernd für jüngere wie ältere Zuhörerinnen und Zuhörer.

Im Anschluss an die Ausstrahlung wird die Sendung für einen Zeitraum von drei Jahren auch auf dem YouTube-Kanal von „Landmann liest“ verfügbar sein.